vignette
28.07.26

Sylvia

Es ist zwar immer noch sehr schön draussen den Vita zu geniessen, aber langsam wäre ein kleines Gewitter am Abend nicht unangenehm - man hat diese Abfolge, heisser Sommer-Tag und am Abend ein kühlendes Wärmegewitter in Erinnerung, aber weiss nicht ob es wirklich so war - die Erinnerung kann einem ganz schön ein Schnippchen schlagen wenn es ihr beliebt.
Die Bucher-Familie kochte dafür etwas Ferien-Erinnerung von ihrem letzten Ausflug in den hohen Norden, genauer aus Bamberg, der ehemaligen Fürst-Bischöflichen Reichsstadt im Frankenland, für den Parcours. Es gibt dort eine Zwiebel-Art, die meist für die örtliche Spezialität, gefüllte Bamberger Zwiebeln mit Fleisch, gebraucht wird, oder wie bei Buchers das Bamberger Zwiebelfleisch, eine deftige Mahlzeit - sehr gut geeignet zum draussen Essen schon wegen der beim Verdauen auftretenden Flatulenz. Auch ungewöhnlich für uns, die Dampfnudeln im Fränkischen werden gesalzen und dienen als Beilage, bei uns ist sie als köstliche Süssspeise mit einer bayrischen Crème bekannt. Wenn wir schon von starken Geruchsentwicklungen sprechen sollte der Sankt-Galler Käse von Pauli erwähnt werden, er roch sehr, sehr intensiv und schmeckte auch so.

Die Forchstrasse war auch auf Erinnerungstour: Im Jahre des Herrn 2000 feierte man Heidis Geburtstag im Hotel Obersee in Näfels. Bald danach dümpelte der Betrieb vor sich hin und wurde letztlich geschlossen; erst vor etwa fünf Jahren verliebte sich ein deutscher Swissair-Pilot in das Anwesen, kaufte und renovierte es. Der erst Versuch schlug fehl und die Einheimischen mieden das Etablissement, nun weht ein frischer Wind mit viel Service-Personal aus dem Thurgau und einer währschaften, guten Küche, die Terrasse war entsprechend gut besucht. Trotz der schmalen und kurvenreichen Bergstrasse waren alle Parkplätze weit um das Hotel besetzt und viele Fahrer-innen waren noch ein gutes Stückchen reifer - nicht mit dem obigen Käse zu verwechseln - als die auswärtigen Gäste.

Hitze - Schluss - Witz:

Ein Mann will mit dem Zug in den Sommerurlaub µfahren. Da niemand auf seinen Papagei aufpassen will, entschliesst er sich, das Plappermaul mitzunehmen. Mit dem Papagei auf der Schulter sitzend kommt er zum Fahrkartenschalter und will seine Karte nach Rimini lösen. Der Schalterbeamte weist ihn jedoch darauf hin, dass er auch für den Papagei eine Fahrkarte lösen muss. "Das Geld spar ich mir!", denkt sich der Mann, geht auf die Toilette, steckt sich den Papagei in die Hose und löst dann eine Fahrkarte für sich. Im Zugabteil macht er es sich dann bequem und schläft auch kurz danach ein – den Papagei immer noch in der Hose. Am nächsten Halt steigt eine Nonne in den Zug und nimmt leise im Abteil unseres Reisenden Platz. Der Zug ist gerade losgefahren, die Nonne blättert in der Kirchenzeitung, als sie leichte Bewegungen in der Hose des Mannes bemerkt.
Sie lugt über den Zeitungsrand und denkt sich: "Der hat bestimmt böse Träume!"
Nach einer Weile werden die Bewegungen heftiger und sie hört eine Stimme: "Das ist wohl warm hier drin!"
"Oh!", denkt sie, "und er redet auch noch im Schlaf!"
In der Hose wird es immer wilder und eine Stimme krächzt: "Mein Gott, es ist wirklich heiss hier!"
Jetzt, wo auch noch ihr Chef angesprochen wird, ist die Nonne etwas beunruhigt und schaut genau hin. Da sieht sie, wie sich der Reissverschluss an der Hose des Mannes langsam öffnet, ein Flügel herauskommt, der zweite auch auftaucht und der Papagei dann den Kopf durch den Hosenschlitz steckt. Er schaut nach links und rechts, dann der Nonne direkt in die Augen und sagt: "Kuckuck!"
Die Nonne ist ganz ausser sich, springt auf, schüttelt den Mann und sagt zu dem Aufwachenden: "Lieber Mann, ich bin eine Frau Gottes und habe vielleicht nicht viel Ahnung von so was, aber ich glaube, ihnen ist ein Ei geplatzt!"

zurückweiter

31.07.2026
CHAOSCombo